Gesellschaftliche Entwicklungen – wie die Veränderungen traditioneller Familienformen oder der demographische Wandel – haben die Tendenz verstärkt, neue Wohnformen für Jung und Alt zu finden, gemeinschaftlich wohnen und leben zu wollen und so ein selbstständiges Leben zusammen mit Gleichgesinnten zu führen. Gleichzeitig ergeben neuere Untersuchungen, dass Menschen, die in einer Gemeinschaft wohnen, länger ein selbständiges Leben führen.

Gruppenwohnprojekte sind eine bewusste und selbstorganisierte Form des Zusammenlebens in nachbarschaftlicher Gemeinschaft, in der die Gruppe ihre Vorstellungen vom Wohnen und Zusammenleben umsetzt. Dabei sollen die individuellen Bedürfnisse und Freiräume der Einzelnen berücksichtigt werden. Jedes Gruppenmitglied, jede Familie verfügt über eine eigene Wohnung. Die Gemeinschaftsräume und -bereiche werden mit der Gruppe geteilt.

Mit dem Namen GeparDIN e.V.  (Gemeinsam partnerschaftlich leben und wohnen in Dinslaken) gründete sich im Jahr 2016 ein Verein, der neue generationenübergreifende Wohnformen entwickeln und realisieren möchte, dazu zählen insbesondere die intensive Förderung der nachbarschaftlichen Beziehungen und Nachhaltigkeit bei der Erstellung des Baukörpers.

Der Verein ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.